




Vorwort
In regelmässigem Abstand publiziert der Schweizer Narr Karikaturen und andere Bildmotive. Bereits vor Jahren hat sich der Schweizer Narr mit der Gesundheit am Bildschirm beschäftigt. Meine Handkrankheit, allgemein als RSI bezeichnet, zwang mich dazu, an allen Fronten an meiner Gesundheit zu arbeiten. Um einen Blogartikel wie diesen zu schreiben, benötigte der Schweizer Narr mehr als einen ganzen Tag, wobei ich solcherart Text früher innert einer Stunde geschrieben hätte.
Heute verwende ich nicht nur eine ergonomischen Arbeitsplatz nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen, der Schweizer Narr hat sich sogar um seine Sehgewohnheiten gekümmert. Auch den Ersatz der Computermaus über Sprachsteuerung ist bei mir ein Thema. Viele Menschen haben keine Ahnung, dass eine langjährige professionelle Tätigkeit am Computer die Gesundheit nachhaltig zu schädigen vermag. Natürlich hängt die Gefahr davon ab, wie ihr Körper auf eine jahrelange Belastung am Computerarbeitsplatz vorbereitet ist.
Jedes Individuum besitzt Schwächen und Stärken in seiner physischen Konstitution. Die meisten Menschen haben irgendwo einen Schwachpunkt, welcher bei täglicher mehrstündiger Belastung zu einer chronischen Krankheit führen kann. Viele dieser Schwächen sind unsichtbar und entziehen sich der Vordiagnose durch einen Arzt. Andere Schwächen wiederum sind leichter zu erkennen, so etwa Sehschwäche.
Nun, dieser Artikel befasst sich im Speziellen mit Menschen die eine Sehschwäche besitzen und die dabei oft eine Brille tragen müssen. Aber auch Jene, welche einfach etwas für die Gesundheit ihrer Augen unternehmen möchten bei der Computerarbeit.
Ein schlechter Bildschirm kann bei sehschwachen Menschen zum Beispiel Nackenverspannungen und entzündete Augen auslösen. Meistens kommt eine solche Erscheinung durch die Körperhaltung am Bildschirm. Wenn zum Beispiel Text für solche Menschen schlecht sichtbar ist, dann neigt sich ihr Kopf stetig Richtung Bildschirm. Ist eine solche Verspannung der Muskulatur einmal eingetreten, dann können Folgebeschwerden daraus entwachsen.
Achten Sie mal wie sie vor dem Computer sitzen, kommt es bei Ihnen oft vor dass Sie dabei am Bildschirm kleben? Wenn ja, dann sollten Sie unbedingt alles tun um diese Körperhaltung zu vermeiden. Neben einem grossen und hochqualitativen Monitor sollten sie die gesamte ergonomische Ausrüstung ihres Arbeitsplatzes daraufhin optimieren. Die SUVA hat hierzu verschiedene Informationsbroschüren herausgegeben, sowie Online eine Lernprogramm über Computerergonomie.
Was die SUVA allerdings nicht erwähnt, das ist die Gestaltung des sogenannten Bildschirmhintergrundmotivs. Sie werden erstaunt sein wie sehr es ihrer Gesundheit nutzen kann, auch solche Details ernst zu nehmen. Der Schweizer Narr hat langjährige Erfahrung in Computergrafik gemacht, wobei ich mich privat lange Zeit mit Hintergrundgrafiken beschäftigt hatte.
Die aktuelle Webstatistik einer Online Site besagt, dass Heute noch immer etwa 20% der Internetbenutzer einen älteren Monitor besitzen, welcher nur 1024 Pixel in der Horizontalen darzustellen vermag. Vermutlich dürfte es sich dabei vor allem um Bildschirme in Firmen handeln, welche die Angestellten unter Tag für Internet Recherchen verwenden.
Da Heute Flatscreens mit einer höheren Auflösung und in guter Qualität relativ günstig zu erstehen sind, hält dies der Schweizer Narr für eine bedenkliche Firmenpolitik. Die Gesundheit ihrer Arbeitskäfte kann dadurch tatsächlich leiden. Nicht zuletzt treibt dies die Gesundheitskosten in der modernen Gesellschaft unnötig in die Höhe, bis hin zu vermehrter Invalidität durch chronische Muskulaturbeschwerden. Ergonomie am Arbeitsplatz findet noch immer zuwenig Beachtung, dies auch weil die Schweizer Politik beim Arbeitsplatzschutz in dieser Hinsicht noch in der Steinzeit weilt, selbst bei den Gewerkschaften.

Irgendwann bin ich dabei auf die Wirkung von Fraktalen in Hintergrundgrafiken gestossen. Der Mensch hat sich über die Millionen Jahre, in welcher er sich von dem Uhrmenschen zum ‘modernen Menschen’ entwickelt hatte, auf eine fraktal erscheinende Umwelt angepasst. Unser Auge kann sich daher besonders gut auf Objekte vor einem fraktalen Hintergrund konzentrieren. Wichtig war dies gewiss für die Jagd, um auf grosse Distanzen das Verhalten eines Tieres zu studieren zu können.
Die grossen Greifvögel können aus überaus grosser Distanz, ihre Beute ausmachen. Dabei hilft diesen Tieren nicht nur ihr scharfes Auge, sondern auch das Gehirn. Weil aus der Luft betrachtet, die Welt noch fraktaler als am Boden erscheint, haben Vögel schon längst die fraktale Struktur der Erdoberfläche zur Raumpositionierung erkannt.
Langer Rede kurzer Sinn, fraktale Hintergrundgrafiken können ihre Konzentrationsfähigkeit steigern, wenn man weiss wie man das Wissen einsetzt. Texte bilden ein bestimmtes geometrisches Muster, je einfacher dieses Muster ist, desto leichter können Sie den Text verfolgen und desto weiter können Sie zum Lesen vor dem Bildschirm entfernt sitzen. Dies wiederum ist wichtig für die entspannte Haltung am Arbeitsplatz.
Was für den Text selbst gilt, das ist normalerweise auch für den Hintergrund der Fall, einfache Flächen mit hohem Kontrast steigern die Lesbarkeit.
Nun jedoch hat der Schweizer Narr eine Möglichkeit gefunden, diesen Kontrast noch weiter zu steigern. Dazu ist jedoch ein ‘moderner Monitor’ mit hohem Kontrastvermögen und scharfem Bild notwendig. Der Schweizer Narr nennt diese Technologie Quasy- Crystal fractal Design. Die Strukturen wurden so bearbeitet, dass sie mit der Zeit für das Bewusstsein fast unsichtbar werden, jedoch dem Auge die Orientierung über die Zeilen hinweg erleichtern. Der Text erscheint dabei wie leicht abgehoben vom Untergund, das ist ein Zeichen für die Wirksamkeit der Strukturgebung.
Sollten Sie eine Firma besitzen, die nach neuen Umsetzungen für Corporate Identity auf ihren Firmenarbeitsplätzen verfügt, fragen Sie mich doch einfach. Beratung ist für mich trotz starker Einschränkung meiner Handtätigkeit möglich. Falls Sie Wert auf umfassende Gesundheit ihrer Mitarbeiter legen, dann sollten Sie nicht zögern, mit mir Kontakt aufzunehmen.
Wie ist das möglich und was ist Quasy-crystal fractal Design?
Unserem Auge ist neben Kontrast auch Rauminformation sehr wichtig. In der Buchdruckkunst vergangener Jahrhunderte war man sich dessen offenbar noch mehr bewusst als Heute. Man verwendete beim Papierschöpfen besondere Techniken, um das Papier optisch zu veredeln. Einige Homepage- Gestalter auf dem Internet haben das zum Teil wiederentdeckt, sie haben für ihre Seiten Hintergrundgrafiken benutzt, mit feinen geometrischen Strukturen. Einige dieser Webseitengestalter haben sogar erkannt, dass es optisch gut wirken kann, wenn man die Papierstrukturen handgeschöpften Papieres immitiert. Leider sind solche Hintergrundgrafiken trotzdem oft schlecht gestaltet, wenn die Strukturen zu stark sichbar sind, dann ist dies für die Textorientierung nicht mehr förderlich.
Der Schweizer Narr hat untersucht, warum solche Strukturen für das Auge ein ‘wohltuende Wirkung’ besitzen, und warum Text auf solchem Hintergrund noch leichter zu erfassen ist, wenn die Bedingungen dazu stimmen.
Vermutlich waren die Papierschöpfer der Vergangenheit zufällig, über die Verwendung der damals üblichen Papierschöpfmethoden, auf diese optisch anstprechende Gestaltungsmöglichkeit gestossen. Sie arbeiteten nach der Methode ‘Versuch und Wirkung’. Vielleicht ohne es zu wissen, wandten Sie Verfahren an, welche fraktale Muster generierten, wozu ihnen offenbar die natürliche Fraktalisierung der Faserstoffe dabei entggegenkam.
Erst die moderne Mathematik hat sich mit Fraktalen praktisch auseinandergesetzt, zu erwähnen ist etwa Mandelbrot, Penrose. Die Natur besteht in hohem Mass aus fraktalen Geometerien, daran hatte sich der Mensch angepasst. Unserem Auge ist es nun offenbar möglich, aus bestimmten fraktalen Mustern Rauminformationen zu gewinnen, so dass ein Objekt welches sich davor aufhält, leichter erkannt werden kann. Denken Sie etwa an ein Tier, welches sich vor dem Hintergrund eines Waldes aufhält. Der Wald besteht aus lauter fraktalen Mustern, aber das Tier wird davor mit seiner eigenen Körpergeometrie leicht erfasst durch unser Auge. Gewisse Tiere haben daher ihr äusseres Erscheinen durch ebenfalls fraktale Musterung getarnt, entsprechend ihrer natürlichen Umgebung.
Unser Gehirn musste daher im Verlauf der Generationen immer intelligentere Methoden entwickeln, um die optische Unterscheidungskraft zu erhöhen. Selbst kleinste Unterschiede zwischen dem zu beobachtenden Objekt und dem fraktalen Hintergrund, kann vom Menschen erfasst werden. Dies alles geschieht vollkommen Unbewusst, wir haben üblicherweise keine Ahnung wie unser Gehirn aus dem Licht aus unserer Umgebung die Wirklichkeit reproduziert. Sicher ist nur eines, jede Spezies und vielleicht sogar jeder Mensch, sieht die Wirklichkeit etwas anders. Das Thema optisch Täuschung zeigt, wo sich unser Gehirn noch verwirren lässt, was teilweise bis Heute Kulturspezifisch ist.
Tatsächlich sind fraktale Muster nur dann nicht störend und hilfreich für die Raumorientierung, wenn man sich an bestimmte Regeln hält. Welche Regeln das sind, das würde das Ausmass dieses Artikels aber sprengen.
Der Schweizer Narr hat solche Regeln lange Zeit studiert, um Ihnen Heute einige Ergebnisse für die Nutzung am Computerarbeitsplatz anbieten zu können. Wenn sie die nachfolgenden Hintergrundmotive installieren, dann dürfen sie diese nicht verzerrt darstellen lassen. Dies geschieht über die Darstellungsmethode “Kacheln” oder “Muster”, in den Einstellungen für den Bildschirmhintergrund.
Der Schweizer Narr hat Motive erstellt, welche die Erkenntnisse über die Wirkung eines hohen Kontrastes miteinbeziehen. Es sind somit sehr helle oder sehr dunkle Muster entstanden. Dunkle Muster installieren Sie bei weissem, helle Muster bei schwarzem Text.
Kopieren Sie diese Hintergrundmotive, indem Sie zuerst auf das Bild klicken, und es dann von der sich daraufhin öffnenden Seite herunterladen.
Hinweis: Im Internet Explorer kann man mittels rechtem Mausmenu jede Grafik sofort als Hintergrundmotiv (Wallpaper) installieren lassen. Aber ACHTUNG! Überprüfen Sie, dass die Motive als Muster installiert werden und nicht über den gesamten Bildschirm vergrössert werden. Sieht ihr Hintergrund stark ‘fleckig’ aus, so laden Sie das Bild zuerst herunter und danach installieren Sie es manuell in der Systemsteuerung.
Die Grafiken sind für moderne Computerbildschirm ausgearbeitet worden, zur Unterstützung von mittelgrossen bis grossem Text. Der Einsatz auf kleinen und älteren Monitoren ist zwar möglich, doch wird die Wirkung wird teils dramatisch reduziert. Justieren Sie ihren Monitor auf eine papierweisse Darstellung, vermeiden Sie Farbstiche, zum Beispiel ein rötliches oder grünlich erscheinendes Hintergrundlicht.
Sollten Sie Kinder haben, dann installieren Sie diese Wallpaper auf deren Computer und erklären Sie auch warum Sie dies tun wollen.
Es ist Tatsache, dass Fehlhaltungen die durch mangelhafte Einstellungen der Computer auftreten können, sich ausgebreitet haben, seitdem dieser Teil unseres Lebens wurde. Kinder werden voraussichtlich Jahrzehnte am Computer arbeiten müssen, sorgen Sie also rechtzeitig für die Gesundheit ihres Sprösslings. Zwang ist allerdings nie eine gute Methode, es muss einleuchten und Spass machen!
Motiv 1 für weissen Text:
Motiv 2 für weissen Text:
Motiv 3 für weissen Text:
Motiv 1 für schwarzen Text:
Motiv 2 für schwarzen Text bei leicht unscharfem (altem) Monitor:
Motiv 3 für schwarzen Text grünkompensiert (für “grünblinde” Menschen). Anmerkung: Vincence Van Gogh hatte eine solche Sehschwäche:
Motiv 4 für schwarzen Text (gibt dem Hintergrund papierartiges Aussehen):
Falls Sie glauben dass ihre Augen vollkommen gesund sind und Sie nicht den Desktop mit Symbolen zugemüllt haben, hier noch ein moderner Desktop-Hintergrund für neuere Breitbildmonitore (Waldmotiv):
Weiteres Desktop Hintergrund Motiv mit dem Namen Spitzer:
Bildschirmgrösse 1680×1050:
Bildschirmgrösse 1280×800:
Bildschirmgrösse 1920×1200:
Bildschirmgrösse, kleine Monitore 1024×768:
So, und jetzt also noch 2560×1600


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Gibt es noch weitere Varianten?
Ich habe die vorliegenden ausprobiert, habe aber wieder zurück zu meinem blauen 08/15-Hintergrund, wie er mit Mac OS X geliefert wird, gewechselt … oder braucht man schlicht mehr Zeit um sich daran zu gewöhnen?
Tag mds, die Gewöhnungszeit sollte nicht mehr als drei Arbeitstage betragen. Ja, es wird noch einige Varianten geben, da jedes Auge grundsätzlich leicht verschieden ist, aber vor allem jeder Monitor andere Spezifikationen aufweist. Darüber hinaus finde ich bei Benutzern fast immer eine nicht optimale Einstellung des Display vor. Die jetzt geposteten Hintergrundgrafiken sind zudem auf EIZO -Monitorklasse optimiert worden, mit Neutralweiss-Einstellung.
Auswirkungen auf die Darstellung hat auch die Kontrasteinstellung und die Helligkeit der Anzeige. Monochrome ungemusterte Flächen sind diesen Hintergrundgrafiken zu bevorzugen, falls Sie sich nach drei Tagen nicht daran gewöhnen können oder wollen. Es kann sein dass die Grafik auf ihrem Monitor eine zu starke Musterung aufweist, sollte dies der Fall sein, so warten Sie auf weitere Ausarbeitungen. Es ist nämlich so, dass diese Musterungen in jenem Farbraum eingearbeitet wurde, der von jedem Display und bei jedem Drucker anders ausgegeben wird. Ich werde hier später dazu noch einige Anmerkungen machen. Zusätzliche Grafiken werde ich reinstellen, weil nicht jeder von solchen Dingen umzugehen weiss und vor allem, nicht jeder besitzt gleiche technische Voraussetzungen um den Bildschirm optimieren zu können. Da ist es wohl einfacher wenn ich noch einige Varianten hinzufüge.
Inzwischen habe ich mich tatsächlich an den neuen Hintergrund gewöhnt (Motiv 1 für weissen Text) – zumindest auf meinem grossen externen Bildschirm … auf dem Notebook bin ich noch am Experimentieren.
Notebook haben oftmals im relevanten unteren Kontrastbereich eine etwas andere Displaycharakteristik als Festmonitore. Leider ist generell fast jeder Monitor leicht anders im Farbraumverhalten und besonders trifft dies auf die Einstellungen zu, die ab Fabrik voreingestellt wurden. Später werde ich noch einige Motive (wie Motiv 1) aufspielen, allerdings ist Motiv 1 sozusagen eine Referenz für einen gut eingestellten EIZO Flexscan Hochleistungsdisplay. Um einen Monitor einzustellen, kann man zum Beispiel diesen Link benutzen:
http://www.heise.de/ct/ctscreen/#CTSCREEN
hier ein noch ausgedehnterer Test (Englisch)
http://tft.vanity.dk/monitorTest_scale.html
Ist es möglich, das neue Bild in 2560er-Breite zu erhalten?
hallo mds,
Ich schau mal was ich tun kann. 2560*1600, in dieser Dimension berechnet, bis etwa Mittwoch. Ich wusste nicht dass jemand hier bereits über einen solchen Desktop verfügt
Vielen Dank!
«Spitzer» hat sich bei mir bewährt … die Rückmeldungen von anderen sind zwar mehrheitlich negativ, aber mir gefällt’s!
sehr interessante Sache. Bin am ausprobieren. Gibts das auch in grün ?
Ich hatte bisher immer gute Erfahrung gemacht mit einem schönen NT grün als bgnd coclr