



Der neoliberale Kapitalismus basiert auf Ausbeutung, Betrug und Diebstahl, sein Motor ist ein Schneeballprinzip welches die immer wieder zitierten Spekulationsblasen verursachen. Selbst die Spekulation auf platzende Blasen ist immer noch legal, eine davon heisst Leerverkauf. In der Wirtschaftsgeschichte wurden Leerverkäufe infolge der Markturbulenzen die sie auslösen können, immer wieder zu unterbinden versucht. Für den Börsenkollaps 1929 in den USA wurden auch skrupellose Leerverkäufer verantwortlich gemacht, worauf solcher Handel vorübergehend eingeschränkt wurde.
Die Finanzlobby konnte sie letzlich aber immer wieder durchsetzen. Deutschland (BaFin) hat Ende Januar 2010 Leerverkäufe erstmals wieder zugelassen, nachdem sie seit 2007 wegen der Finanzturbulenzen verboten wurde. Angeblich drohe dadurch nun keine Gefahr mehr. Die Wiederzulassung geschieht praktisch hinter den Augen der Öffentlichkeit und wird von den Medien kaum aufgegriffen, denn ohne Diebstahl,Betrug und Ausbeutung funktioniert der globalisierte Kapitalismus nicht. Während vordergründig über ‘Steuersünder’ geklagt wird, lässt man Joe Ackermann wieder an der Leerverkaufsmühle kurbeln.
Die wahren Ursachen der Schieflage im Staatshaushalt sind nicht Sozialbetrüger, sondern die legalen Betrugszocker zu denen sich Leute wie Zuger Briefkasten-Pipeline-Schröder und Gas-Nabucco-Pipeline -Joschka Fischer, aber auch Peitschen-Peer bei Dienstaustritt aus der Politik hinzuaddieren. Peer sitzt Heute als Aufsichtsrat in der Thyssen-Krupp ein.
Was die Öffentlichkeit ebenfalls kaum weiss: Die Finanzeliten haben ihr Geld, welches sie dem Staat vorenthalten wollen, schon längst über andere Methoden als über ein Bankkonto aus dem Blickfeld der Steuerfahnder weggeschafft. Es werden dazu zum Beispiel Off-Shore-Gesellschaften gegründet, mit dem einzigen Zweck Geschäfte an einem steuergünstigen Ort abzuwickeln.
Hauptvorteile eines Offshore Gesellschaftssitzes sind meistens fehlende Rechtshilfeabkommen mit Deutschland bzw. weiteren Ländern, sowie keine steuerrechtliche Zusammenarbeit. Dazu gehört ein funktionierendes Bankgeheimnis. Des Weiteren ist es in manchen Ländern mit einer Offshore Gesellschaft möglich, ein Unternehmen nach außen hin mehr oder wenig anonym zu führen und durch einen Treuhand-Direktor vertreten zu lassen. Der grösste Vorteil dürfte aber sein, dass diese Offshore-Standorte solche Erträge die im Ausland erzielt wurden, gar nicht oder sehr niedrig besteuern.
Oft sind also komplizierte Konstrukte mit Tochter- und Mutterfirmen notwendig um die Vorteile einer Offshore Gesellschaft wirklich nutzen zu können, aber diese Mittel besitzen die Finanzeliten.
Jahrelang wurden auch in Deutschland Steuerflüchtlinge verschont, es wurde wegen der Steuerausfälle letztendlich Jahrzehntelang wenig bis nichts getan. Staaten wie die Schweiz fühlten sich unter ihrem Bankgeheimnis nicht nur sicher, vielmehr war man überzeugt, dass die ausländische Finanzelite solche Standorte insgeheim für ihren eigenen Profit abschottet.
Als aber Bankkonten als Anlagemethode für die Finanzeliten immer weniger nachgefragt wurden, etwa infolge des immer grösseren Volumens des Wertpapierhandel, begann man genauer nachzuschauen. Obwohl sich unter den Bankkonto-Haltern Millionäre befinden, rechnet die mächtige und aktive Finanzlobby mit Milliardenbeträgen auf den Wertpapiermärkten. Die mächtigsten von ihnen sind an der Führung grosser Finanzdienstleistungskonzerne beteiligt, die Realwirtschaft und deren Bosse wurden aber immer mehr zu eher kleinen Fischen, sofern diese nicht auch mit ihren Firmen am Wertpapierhandel teilhaben. Im Wertpapierhandel lassen sich grosse Mengen an Kapital vor dem Fiskus verbergen.
Kurzum, die Bankkontoinhaber welche so grosse Mengen an Kapital parken, gehören kaum mehr zur Finanzelite. Es benötigte nur noch einer handfesten Wirtschaftskrise, bis dass die von der Finanzelite gesteuerte Politik ihren Arm nach dem ausgelagerten und steuerhinterzogenen Kapital auszustrecken begannen. Der Griff nach den Steuersündern ermöglicht es den ganz grossen Gaunern, ihre Geschäfte anderweitig voranzutreiben.
Die ganz grossen Gauner sind Angehörige der Finanzeliten, die sich inzwischen stark internationalisiert haben und auf jeden Fall über ihre Beziehungsnetze ihr Kapital auf globalisierter Bühne vermehren. Dass die Politiker den Abfluss grosser Mengen von Rettungspaketgeldern in die Hände der Finanzlobby nicht verhindert hat, verweisst auf das wahre Ausmass der Raubzüge.
Während die Politiker gegenüber der Öffentlichkeit über die wiederholt hohen Gehälter der Finanzbosse klagen, geschah in Wirklichkeit sehr wenig um dies zu verhindern. Die Gewinnausschüttungen waren im Krisenjahr 2009 so hoch wie niemals zuvor! Während der Westen unter hoher Staatsverschuldung ächtzt, suchen sich Leute wie Joe Ackermann neue Verwaltungsratsmandate, auch eine Art Offshore-Geschäft.
Währenddem die Finanzkrise im Jahre 2008 sich entwickelte, reiste der Deutsche Finanzminister ins Offshore-Steuerparadies Dubai, um dort für die deutsche Finanzelite Möglichkeiten für Offshore-Geschäfte zu schaffen. Der deutsche Ex-Kanzler Schröder hat sich schon längst selber über solche Geschäfte bereichert. Auch Schweizer Politiker reisten in die Emirate, begrüsst unter anderem durch Steuerparadiesvogel Roger Federer.
Die Folgen des Kapitalismus sind für die Menschen der meisten Regionen auf dieser Welt Hunger,Krieg, Niedriglohnarbeit. Aus der Perspektive eines der 1,2 Milliarden hungernder Menschen, sind wir Diebe, welche ein unbarmherziges Raubsystem unterhalten, welches wir ‘Demokratie’ nennen. Während unter den kleinen Gaunern Demokratie hochgehalten wird, führen die meisten ihrer Konzerne im globalisierten Umfeld einen völlig undemokratischen Firmen-Totalitarismus.
Die kleinen Gauner wählen Politiker, welche einen gigantischen Diebstahl legalisieren, welcher mit der endgültigen Plünderung aller natürlichen Ressourcen den Planeten als Lebensraum für die Milliarden-Menschheit in Frage stellt.
Die Wut des Gauners über den Dieb
Als der Schweizer Narr von der CD mit den Steuerhinterziehern hörte, so musste ich willkürlich lachen. Meine Narrenschellen klirrten schrecklich lustig. Als Heute bekannt wurde dass die Schweizer bereits selbst einmal höchstrichterlich begründet einen Datenklau zu ihren Gunsten gutgeheissen hatten, da klirrten die Glocken abermals.
Wenn der Kapitalismus Diebstahl auf höchster Ebene in einem lobbygesteuerten Schneeballsystem legalisiert, warum sollte dann Deutschland einen Diebstahl auf niedrigerer Ebene behindern? Derzeit machen sich sogar Ethiker daran um zu begründen weshalb der Kauf der CD ethische Grundsätze verletze, doch die gleichen Ethiker nach dem Kapitalismus befragt, halten diesen zwar nicht für Gerecht, aber ‘leider’ für Notwendig.
Diebe und Gauner so weit das Auge reicht, je nach Nationalität werden entweder Diebe oder dann die Gauner verteidigt. Die Menschen im angeblich demokratisierten Westen arbeiten zu 90% in Betrieben und dort zu 70% ihrer Wachlebenszeit, in denen Demokratie so gut wie nicht vorhanden ist. Gewählt in die Politik werden genauso Diebe und Gauner, wie die Politiker sich umgekehrt mit der Legalisierung von Diebstahl und dubioser Schneeballprinzipien bedanken.
“Auch bei den grössten Gangstereien, die mir begegnet sind, hat man immer brav abgerechnet,” das sagt der Basler Strafrechtler Mark Pieth über das ethische Verhalten der Schweizer Bankenseelen. “Es wird ein bisschen heiß hier, vielleicht ist es besser, wir bringen Ihr Geld anderswo unter. Viele Institute haben Niederlassungen in Singapur, Hongkong oder sonstwo.”
Genau, das ist ja längst geschehen.


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