



Die gemäss ihren eigenen Aussagen zur Hexe ‘hochstilisierte’ Schweizer Bundesrätin Doris Leuthard fährt auf ihrem Bundesbesen über dem Schicksal arbeitsloser Menschen hinweg, reitet im Parlament Attacken für Sozialabbau und Entsolidarisierung, zum Wohle ‘der Wirtschaft’ und angeblich ‘der Schweiz’.
Mit dem Hinweis auf andere Länder, wo Arbeitslose angeblich noch weit schlechter dastehen sollen als in der Schweiz, fordert Leuthard aus Konkurrenzgründen für Schweizer Arbeitslose ebenfalls noch hartere Bedingungen. Während Leuthard noch bedauert dass die Schweiz Einschränkungen der Religionsfreiheit aus islamischen Ländern kopiert, scheint sie aber bereit zu sein schlechte Bedingungen für Arbeitslose dem Ausland anzugleichen.
Obwohl in der Schweiz die Arbeitnehmer derzeit nur 2% ihres Lohnes aufwenden müssen für die Arbeitslosenversicherung, will ‘die Hexe’ mithilfe rechtsgerichteter Paralamentarier trotz geltenden Gesetzen versuchen das Problem der Wirtschaftskrise vor allem auf die Arbeitslosen abzuwälzen. Die Gesetze des Bundes würden verlangen dass die Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern an die ALV erhöht werden. Das will die Wirtschaftslobby aber verhindern, die Arbeitgeber wollen wenn möglich keinen Solidarbeitrag bezahlen.
Die Arbeitgeber müssten einen prozentualen Anteil beim Lohnabzug tragen, was auch Wirtschaftslobbystin Leuthard verhindern will. Um dies zu erreichen, will ‘die Hexe’ die Arbeitslosen mehr belasten und ihre Leistungen kürzen. Im Fahrwasser der xenophoben Stimmung im Lande will man auch Ausländer benachteiligende Regeln schaffen. Junge Menschen will man nun noch mehr zwingen jede verfügbare Arbeit anzunehmen.
Die oberen Kader in der Wirtschaft erhalten entgegen dem Normalbürger oftmals sogenannte ‘goldene Fallschirme’, die sie nach ihrer Entlassung auf Firmenkosten auffangen. Dafür hatten die Konzerne schon immer viel Geld in den Taschen. Für die Unterschicht jedoch wollen die konservativen politischen Kräfte am liebsten den freien Fall und schliesslich Zwangsarbeit zum Niedriglohn. Auch Mindestlöhne will man so weit als möglich verhindern.
Die aus der Schweizer Christenpartei CVP kommende Bundesrätin scheint nicht nur den Jesus bereits seit langem vergessen zu haben, sondern sie vergisst auch volkswirtschaftliche Realitäten. Der private Konsum und das soziale Gleichgewicht trägt mehr zum Wohlstand einer Gesellschaft bei als die Präsenz irgendwelcher Konzerne.
Die bisher innovative Kraft der Schweizer Wirtschaft und der Erfindungsgeist der Schweizer benötigt wieder mehr soziale Sicherheit und keine rechtsgerichtete nationalistischen Drohkulissen, schon gar nicht die mit Firmen und Menschen handelnden Heuschrecken (Private-Equity) und ihrer Lobby aus der Politik.
Tatsache ist es, dass seit ca. 1989, im Rahmen der Globalisierung, insbesondere die Finanzlobby Gewinne vermehrt im Ausland umsetzen. Die Schweizer Arbeitsnehmer erhielten von diesen Erfolgen der Konzerne immer weniger Anteile. Die Erfindung immer komplexerer Wertpapiere liess die Gewinne der Finanzlobby explodieren, während die Arbeitnehmer in den alten Industriestaaten zunehmend auf das soziale Abstellgeleise wandern.
In den angeblichen Boomjahren der Wirtschaft wurde wurden vor allem Millardäre und Bankerboni generiert, aber für den durchschnittlichen Arbeitnehmer entstand letzlich ein Negativsaldo und ein immer höherer Leistungsdruck. Rationalisierung und Produktivitätssteigerung sorgten in den letzten Jahren nicht mehr für steigenden Wohlstand der Gesellschaft, im Gegenteil. International betrachtet baute sich ein globalisierte Finanzlobby auf, welche inzwischen mächtiger geworden ist als die USA.
Hier wurden die Menschen durch die Versprechungen der Schweizer Wirtschaftsführer verraten und der sie hofierenden Regierung. Es wurde versprochen dass die Menschen mit den neuen BVG-Rentenkassen am Aufschwung der Börsen partizipieren könnten.
Inzwischen erklärt uns aber Bundesrat Burkhard, dass wir auch darauf zu verzichten hätten, um zum Wohle der Wirtschaft eine bescheidenere Existenz im Alter zu führen. Herausgestellt hat es sich, dass ‘die Profite’ vor allem in die Taschen der Banker und Finanzmakler floss. Anstelle die Verfahren zu Rentenanlagen zu überdenken und sicherer zu machen, setzt der Bunderat aber weiterhin auf Spekulation, zum Beispiel auf Hedge Funds Geschäfte welche die Säcke gewiefter Finanzmakler füllt. Die Bestimmungen für die BVG Kassen für das nächste Jahr gleicht den Werbebroschüren der Finanzlobby aufs Haar.
Bundesrätin Leuthard scheint mir etwas zu verwechseln, denn viele der im Mittelalter zu Hexen hochstilisierten Frauen wurden damals von Staates wegen und von der christlichen Inquisition verfolgt, gerade weil sie anders als Frau Leuthard für Solidarität und Gerechtigkeit unter Menschen eintraten. Die Hexen brauten nicht ‘magische Suppen’ um bestimmte Menschen zu vergiften, sondern um aus Kräutern Heilgetränke oder Nahrung herzustellen. Sozial tätige Frauen waren den Führungseliten bereits damals suspekt, aber gewiss nicht solche Frauen wie Leuthard, die lediglich eine selbsternannte aber falsche Hexe.
Im Sinne der mittelalterlichen Inquisition wäre Leuthard gewiss nicht vor den Scheiterhaufen gekommen, denn im Sinne ihrer Lobbyarbeit für die Wirtschaftselite sorgt sie im Sinne der Mächtigen dafür, dass Arbeitslosenkassen zu Abstiegsbörsen in die soziale Verwahrlosung werden. So in Fahrt gebracht, votierten Heute die von der Wirtschaftslobby angetriebenen Parlamentarier sogar für tiefere Taggelder bei Langzeitarbeitslosen, was sogar die Hexe offiziell ablehnt.
Die Parteien FDP und SVP haben es letzhin im September bereits abgelehnt sich für Langzeitarbeitslose einzusetzen. Die Zahl von Langzeitarbeitslosen betrug im September 21002. Im Vorjahresmonat waren es mit 14690 noch deutlich weniger gewesen.
Leuthard ist ein Frau, welche denoch zwanghaft an den Zauber neoliberaler Rezepte glaubt, daran dass eine kleine reiche und vermögende Minderheit die Schweizer Demokratie alleine zu tragen vermag. Sie wird sich dem Ausstoss der Langzeitarbeitslosen in die Armut kaum verweigern. Letzten Herbst sagte Wirtschaftsministerin Doris Leuthard noch schäfrig und verlogen, sie brauche keinen Krisenstab, weil es keine Krise gebe.
Die Sonntagsreden der Politiker (Seifenblasen laut UNIA) sind nun reine Farcen geblieben, die grosszügigen Milliardengeschenke an die Banken und die Hilfen für die Arbeitgeber zur Kurzarbeit bleiben praktisch das einzige derzeit wirksame Hilfspaket der Regierung. Anmerkung: Kein Land musste pro Kopf so viel für die Rettung seiner Finanzindustrie bezahlen wie die Schweiz für die Rettung einer Grossbank: 10 000 Franken pro Steuerzahlerin und Steuerzahler, das wurde von der Regierung sofort beschlossen.
Auch das Schweizer Parlament scheint Heute zu glauben, dass die Rezepte des Sozialabbau ihr inzwischen nationalistisch gefärbtes Leben retten würde und dass man durch Ausgrenzung von Ausländern und Minderheiten im Zeitalter zunehmender sozialdarwinistischer Ideologien besser überleben könnte.
Die Politiker sind nicht in der Lage aufzuklären was tatsächlich derzeit in der Welt geschieht, weil sie vom sozialdarwinistischen Weltfinanzsystem geblendet sind und diesem als Werkzeuge dienen.
Selbst als die Politiker zum ‘Sozialismus für Reiche’ griffen, mittels der Bankenrettungspakete und dem restore zu extrem hohen Bankerboni, wurde ihnen der eingeschlagene Weg nicht bewusst, welcher die Welt seit einigen Jahrzehnten immer schneller zum globalen Kollaps führt. Die Politker wollen uns nicht mitteilen, obwohl sie in der Realität genau darauf hinarbeiten, dass die Zeit zu einer besseren wirtschaftlichen Zukunft für die meisten Bürger vorüber ist.
Selbst die Klimaerwärmung gedenken die Politiker mit derselben Finanzakrobatik zu verschleiern, welche stetig grössere Ungleichgewichte auf dem Globus schafft. Was die Politiker und viele Menschen nicht verstehen ist, dass die neoliberale Wirtschaftideologie nicht nur begonnen hat die Ressourcen der Welt zu plündern, sondern dass diese Ideologie in der Lage ist dieses Werk der Verwüstung auch wirklich unwiederbringlich für alle, zu vollenden.
Der Kahlschlag gegen Minderheiten, Arbeitslose und Arbeitnehmer ist nicht dazu geeignet die Schweizer Gesellschaft vor diesen globalen Problemen zu schützen. Im Gegenteil, die Schweizer Politik schafft über die Angleichung an ‘Chinesische Verhältnisse’ oder eine Arbeitslosenentschädigungen die sich der Türkischen angleicht, letztendlich keine bessere Zukunft.
Das Minarettverbot erschien mir als Zeichen grosser gesellschaftlicher Desorientierung und ethischer Desintegration
Diese ethische Desintegration entspringt wohl weitgehend der ethischen Desintegration in der Politik, ausgelöst durch den Egoismus und die Antidemokratie der Wirtschaft und der daraus entstandenen Krisen.
Obwohl sich die Zeiten geändert haben und sich die Erfolge der Finanzwirtschaft inzwischen als Fatamorgana für die grosse Mehrheit der Bürger entpuppt haben, scheinen die politisch Verantwortlichen nicht das Geringste gelernt zu haben. Die Wirtschaft löst inzwischen gewaltige Krisen aus, es hungern inzwischen über eine Milliarde Menschen und die Ungleichgewichte in den Einkommen steigen weiter an. Diese Wirtschaft und ihre Lobby zerstört immer schneller alle Weltressourcen, verhindert Nachhaltigkeit und setzt auf Verschwendung.
Trotzdem hört Hexe Leuthard weiterhin nur die Stimme ihres Herrn, die der Wirtschaftslobby. Die staatliche Inquisition wird gewiss nicht kommen um die frisch gebackene Bundespräsidentin auf den Schweizerhaufen zu bringen, denn natürlich werden seit jeher zuerst Minderheiten, Invalide, Ausländer, Tagelöhner, Knechte, Sklaven und Arbeitslose mit Gebrüll verheizt.
Gegen welche Konkurrenz soll sich die Schweizer Wirtschaft eigendlich durchsetzen müssen um sich zu bewähren?

Geht es nach der Wirtschaftslobby, so müssten sich weltweit die Arbeiter in Demokratien schliesslich mit den schlimmsten Verhältnissen und Sklavenarbeitskräften aus antidemokratisch geführten Systemen messen, ansonsten die Finanzlobby ihre Fabriken in solche Länder auslagert (was ja Heute schon geschieht). Diese Art der Erpressung wird von ‘der Hexe’ Leuthard als Konkurrenzdruck bezeichnet, zusammen mit einer grossen Anzahl angeblich human denkender Parlamentarier. Im Hinterzimmer der Öffentlichkeit betreibt das SECO unter Doris Leuthard seit langem Studien wie untere Einkommensschichten ausgebeutet werden könnten.
Die Wirtschaftskrise wurde unter anderem ausgelöst, weil die Finanzlobby einen immer grösseren Anteil am BIP erkämpft hat, es fliesst viel Geld in die Politik. Sie ist in Wirklichkeit die schlimmste Konkurrenz zur Realwirtschaft ganzer Staaten und sie arbeitet antidemokratisch und mit gezinkten Karten. Anstelle die Märkte zu regulieren wie sie in Sonntagsreden versprachen, hauen Politiker dann live lieber mit inquisitorischer Härte auf Arbeitslose ein, denn diese zahlen ihnen kein Schmiergeld.


More Options ...
Categories
Tag Cloud
Blog RSS
Comments RSS


Void « Default
Life
Earth
Wind
Water
Fire
Light 