



Der Krimi um die Mitverantwortung von Goldman Sachs an der Finanzkrise geht in die nächste Runde. In den USA befassen sich seit dem Ausbruch der Finanzkrise viele Blog wie dieser, mit diesem Bankinstitut.
Die Bank hatte vor kurzem das FBI angerufen mit der Behauptung, ein ehemaliger Programmierer habe Programmcode einer Software entwendet, mit welcher man der Bank Schaden zufügen könne. Inzwischen wurde der Programmierer zwar verhaftet, aber ein Missbrauch der Daten konnte bisher beim beschuldigten Aleynikov noch nicht bewiesen werden.
Der wirkliche Skandal hinter den Vorwürfen lautet jedoch:
Goldman Sachs besitzt Software mit welcher die Bank den Markt auf unfaire Weise manipulieren kann.
“Die Bank sieht die Möglichkeit, dass jemand, der dieses Programm nutzen kann, es einsetzen könnte, um die Märkte auf unfaire Weise zu manipulieren”, sagte Assistents-Staatsanwalt Joseph Facciponti laut einem am Montag veröffentlichten Mitschnitt der Verhandlung.”
Goldman Sachs gehört zu den einflussreichsten Lobby -Akteuren in der US Notenbank FED und der Regierung. Im März-Anstieg an den Börsen Weltweit, konnte Goldman Sachs nicht nur die Aktienverluste im Jahr 2008 wett machen, es gelang dem Institut darüber hinaus den eigenen Aktienkurs auf den Stand von Mitte 2006 zurückzuholen.
Verschiedene Finanzananalysten glauben im Märzanstieg an den Börsen Manipulation im Börsenhandel zu erkennen.
Der Schweizer Narr glaubt zwar nicht, dass man mit Software einen auf unfaire Weise damit erhandelten Gewinnvorteil stets garantieren kann, weil die Konkurenz mit ähnlicher Software nicht schläft. Tatsache jedoch bleibt, dass Privatpersonen solche Programme kaum verwenden können und dass deshalb Firmen wie Goldman Sachs dank Computertechnologie den Wettbewerb gegen die vielen Kleinanleger hin verzerrt. Gewinne fliessen also naturgemäss über den Einsatz von Hochleistungssoftware stets zu höherem Anteil in die Hände solcher Konzerne.
Wenn dazu noch Beziehungsnetze zum FED unterhalten werden, so kann man den Einfluss auf das Marktgeschehen weiter anheben. Goldman Sachs verfügt hierzu über sehr gute Beziehungen, auch bis in die Regierungsebene von Barack Obama.
In einem TV-Interview am 9. Juli sagte Jonathan Weil von Bloomberg:
“Warum sollten wir Goldman Sachs vertrauen, dass sie nicht selbst in unlauterer Weise den Markt zu beeinflussen versuchen? Das ist nicht offensichtlich.
Es gibt eine Menge von Spekulationen darüber, wie etwa Goldman Sachs mit diesem “High-Speed-High-Volume-Trading Programm” die Märkte manipulieren könnte. Aber niemand scheint es zu wissen. Es ist eine Black Box.”
Goldman Sachs ist nicht nur einer der grössten Akteure auf dem Weltaktienmarkt, der Finanzkonzern unterhält auch beste Beziehungen zum ominösen US Recovery Team der US Regierung, welche den Auftrag hat die ‘underperformance’ von bestimmten Wertpapieren zu ‘optimieren’.
Äusserst interessant ist auch die Erwähnung der Partnerschaften mit der USA Recovery Group:
“Members have also had partnerships with 4 major Wall Street firms (AIG, Citicorp, Goldman Sachs and Credit Suisse)” .
(Anmerkung: Die eingefügten links oben stehen im Zusammenhang mit diesem Artikel)Im März 2008 zeichnete CreditSuisse ein Abkommen mit der Firma ‘Trading Technologies’ um sich in dieses High Speed Softwareprodukt einzuloggen. Unter Customer News auf der Homepage von TT kann man die Reihenfolge ersehen, bei denen sich unter anderem auch Goldman Sachs in das Hochgeschwindigkeits Handelsnetz eingebunden hatten. Joe Ackerman und seine Deutsche Bank ist übrigens schon vorher in das ‘Global SLA’ eingestiegen, zuletzt war dies Morgan Stanley gelungen.
Der Schweizer Narr vermutet, dass dieses Hochgeschwindigkeitsnetzwerk den teilnehmenden Konzernen eine Menge Marktvorteile verschafft und dass man dort als Mitglied im Club der grössten westlichen Finanzoligarchen partizipiert. Es sind ja auch gerade diese teilnehmenden Konzerne, welche derzeit wieder von Gewinnen am Markt sprechen. Vielleicht geschehen diese Gewinne ja auf ‘unfaire Weise’, so wie Goldman Sachs angibt, dass dies der Grund gewesen sei warum der Programmierer Aleynikov Programmcode entwendet habe.


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Manipulation, unerklärliche Kursbewegungen……der Vertrauen ist weg und das zurecht.
Die US-Berichtssaison verheißt ebenfalls nichts gutes.
So habe ich vor kurzem die Mitteilung gelesen, dass ein großer Investor den Dollar meidet, weil er diesen mittelfristig für eher abwertungsgefährdet sieht. Und heute lese ich, dass J.P. Morgan deutsche Aktien bevorzugt.
Sollte die EU als Gewinner der Krise hervorgehen? Oder nicht?
Siehe–> http://tr.im/s5AJ
[...] gute Laune. Dass hier eine weitere riesengroße Abzocke stattfindet, mag niemand erwähnen. (1, 2, 3) Man kann also mit Fug und Recht behaupten: nichts dazu gelernt. Goldman Sachs schreibt wieder [...]
[...] Häufung von Computer- oder angeblichen Eingabefehlern ist signifikant. Zerohedge_link Reuters Link http://blog.4st.ch/?p=2707 http://de.wikipedia.org/wiki/Goldman_Sachs Mittlerweile bekommen wir Infos aus den USA, wonach [...]