



Dieser Video-Bericht ist der Beweis, dass die Regierung offenbar jede Kontrolle über die Machenschaften der US Finanzlobby verloren hat. Die Antworten der Chefin Elizabeth Coleman des Büro des Generalinspektoriats über die FED lässt den Schluss zu, dass gelogen und verbogen wird, was das Zeug hält. Niemand scheint zu wissen wohin die Billionen US$ genau verschwunden sind welche jeden US Büger im Schnitt mit 30000 US$ belasten.
Der gesetzliche Auftrag des OIG (Office of Inspector General) sollte den US Kongress aufklären über Revisionen, Auswertungen, Untersuchungen und gesetzgeberische Gutachten, sowie sollte sie den US-Kongress umfassend und vollständig auf dem Laufenden halten, was genau mit den Ausgaben geschieht und wohin sie vergeben wurden. Über allfällige Verluste bei den Finanzhilfen müsste OIG jederzeit zu informieren in der Lage sein.
Der republikanische Kongress-Abgeordnete Alan Grayson verlangte bei der offiziellen Anhörung von Elizabeth Coleman Auskunft über die Finanzhilfen der Fed welche die Kredite und Direktzahlungen in der Höhe von ca. 2 Billionen US$ vergeben hatte. Er verlangte Auskunft darüber, an wen diese Gelder geflossen sind.
Die Generalinspektorin erscheint dem entgegen aber völlig verstört und verunsichert, windet sich in groteken Antworten. Nach der Anhörung weiss man gleich viel wie zuvor, mit einer Ausnahme, dass OIG bis Heute nichts weiss über die Programme der FED noch über Verluste die bei der Vergabe der 2 Billionen US$ gegeben habe. Es gibt keine Nachweise noch Erkenntnisse was bei der FED abläuft und wohin genau die Billionen flossen oder fliessen. Die Verluste der FED sind unbekannt, genauso wie die Angaben über ein Datum fehlen, ab wann die OIG darüber aufzuklären gedenkt.
Der Schweizer Narr kommt zum Schluss, dass nicht die Regierung die FED kontrolliert, sondern ominöse Schattengestalten, die sich nicht in die Bücher sehen lassen wollen.
Dahinter scheinen sich die politischen Kräfte zu verbergen, welche in der lange andauernden letzten Aufschwungphase immer mächtiger wurden, nämlich international agierende Finanzmagnaten die bis vor dem Zusammenbruch von Lehmann im Investment Banking gross geworden waren. Danach gerieten sie unter Druck. wobei es ihnen aber offenbar gelungen zu sein scheint sich selbst über Machteinflüsse in der Politik zu restaurieren.
Die US Amerikanische Demokratie hat offenbar im Kongress jeden Einfluss über die Wirkung der regulatorischen Massnahmen verloren und damit einhergehend ist die US Demokratie zu einem Sklaven der Finanzlobby verkommen. Der Sozialismus für Reiche ist damit auf eine höhere Stufe angekommen. Die Infromationslage erinnert gefährlich an die letzten Monate der U.D.S.S.R.
Im Blogtitel erwähnte ich zwar die US-Finanzlobby, aber vielmehr hat sich inzwischen eine international agierende Lobby entwickelt. Die Globalisierung im Finanzbereich kommt etwa bei den Wahlspenden in den USA zum Ausdruck, wo auch CreditSuisse und UBS zum Beispiel für die Schweiz mitmischte. Zuoberst an der Spitze des weltweit grössten Finanzlobbyverbandes (International Institute of Finance, IIF ) sitzt übrigens ebenfalls ein Schweizer, nämlich Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank.
Mit propagandistischen Mitteln versucht diese Lobby das Terrain zurück zu erobern. Letzer Akt im Drama ist die Aufforderung des IIF, bitte schön wieder in die Schwellenläder zu investieren. Dieser Beschluss wird in Peking diskutiert, wo der IIF derzeit die Jahrestagung der Organisation abhält. Der IIF wiederum hat über die weitreichenden Beziehungen Einfluss auf den IWF, welcher wiederum gespiesen vom Geld der grössten Nationen (auf Steuerkosten dieser Bürger) einen Geldregen über solche Länder ausschüttet. Dabei werden kaum mehr Bedingungen gestellt, Hauptsache es kommt zu Umsatz und Fluss.
Auch die Schweiz hat ja kürzlich den Spendenhahn Richtung IWF aufgedreht, denn auch Hans Rudolf Merz ist nichts weiter als ein Rädchen im Beziehungsnetz der weltweit agierenden Lobby. Während die Schweiz nach innen mit Hilfspaketen für die Privatwirtschaft knausert, werden Bankensysteme und der IWF mit Kapital und Sicherheiten versorgt.
Während die Schweizer Stimmbürger über die Zusatzfinanzierung der AHV/IV abstimmen können, so kann Bundesrat Merz offenbar ohne Volksbefragung Milliarden für die Internationale Finanzlobby ausschütten. Genauso geht dies in anderen Ländern zu, die Lobby hat über nationale Politik die Kontrolle erhalten.
Dass der Einfluss Chinas am ansteigen ist, beweist die Prognose, dass Asiatische Schwellenländer mit besonders viel Kapital der verbliebenen privaten Investoren rechnen können.
Nachtrag vom 13.06.09
Wie erwartet: Barak Obama offenbar zu schwach um die Finanzlobby zu bremsen. Kalifornien steuert auf den Staatsbankrott zu. ob die allerdings wegen Schwarzenegger kommt, wie im Tagi in schwachsinnigen und reisserischen Wortwendungen anklingend, wage ich zu bezweifeln.




Zuerst möchte der ‘Schweizer Narr’ vorausschicken, dass es 1918 noch keine biologischen Labore gab, welche ein solches Virus hätte rekonstruieren können (auch wenn US-Politiker damals behaupteten dass die Seuche ein Gift wäre, welches von Deutschen Agenten verbreitet worden wäre, da es keinen Grund geben würde an deren Skrupellosigkeit zu zweifeln).
Die ’spanische Grippe’, welche in Unkenntnis der ursprünglichen Erstverbreitung in den USA aus vermutlich politischen Gründen nicht USA-Grippe’ hiess, ist natürlich ein Produkt der kreativ tätigen Natur. Die biologische Virus-Waffe in Menschenhand wurde erst im kalten Krieg zum erfolgreicheren Gegenstand militärischer Forschung.
Seit dem Jahr 2005 besteht nun aber die Möglichkeit, das A/H1N1 Virus im Labor vollständig zu rekonstruieren.
Nicht nur dies wurde tatsächlich im Anschluss getan, sondern es folgten auch Tierversuche mit dem gefährlichen Virus. Noch Heute findet man einen Bericht der Deutschen Zeitschrift ‘Der Spiegel’ auf dem Internet, datiert vom 09.11.2005.
Anmerkung: Der Server des Spiegels hat offenbar etwas Mühe solche alten Artikel auszugeben, erst nach mehrfachem Refresh im Internet Explorer erscheinen die Artikel bei mir.)
Der Ausbruch der ‘Schweinegrippe’ fällt sehr auffällig in der Zeitverzögerung , mit der Publikation der Rekonstruktion in der Science zusammen.
Aus diesem Bericht geht hervor, dass dieses Virus im Postversand angeboten wurde. Aus dem Bericht geht natürlich noch nicht hervor, an welche Adressen dieses Virus später verschickt wurde. Es wird lediglich auf einen möglichen Bedarf aus Kanada verwiesen.
“Jens Kuhn von der Harvard Medical School etwa sagte, dass das Virus niemals hätte rekonstruiert werden sollen. Je mehr Menschen und Einrichtungen mit ihm arbeiteten, desto größer sei die Gefahr einer Freisetzung.”
Zumindest theoretisch vorstellbar ist es nun, dass der öffentlich als ‘Schweinegrippe’ bezeichnete neue A/H1N1 -Virus ein Nachfolger aus den Rekunstruktionslaboren von Wissenschaftlern ist.
“Ein US-Forscherteam hat das Virus in jahrelanger Arbeit seit 1995 nachgebaut. Die Ergebnisse des Experiments, das bereits im Oktober 2003 publik wurde, erscheinen jetzt erstmals detailliert in den Fachblättern “Nature” und “Science”.
Die Erkenntnisse der Wissenschaftler um Jeffrey Taubenberger vom Institute of Pathology der US-Armee legen nahe, dass das von ihnen rekonstruierte Virus H1N1 von einem Vogelgrippe-Virus abstammte und die Fähigkeit entwickelte, den Menschen anzufallen.”
Da die Rekonstruktion in Science weltweit zugänglich gemacht wurde, so wäre danach theoretisch jedes sehr gut ausgerüstete Labor in der Lage gewesen, seit dem Jahr 2005 selber dieses gefährliche Virus, oder Varianten davon, zu entwickeln.
Der gegenwärtig in der Welt grasierende Schweinegrippe -Virus ist dem in Science beschriebenen Erreger der ‘Spanischen Grippe’ in seinen Symptomen und Zusammensetzung praktisch deckungsgleich. Auch die Spanische Grippe befiel vor allem junge Menschen, was für Influenza Erkrankungen aussergewöhnlich ist. Die Möglichkeit des Virus, sich auch ausserhalb der bei Influenza typischen Jahrezeiten auszubreiten, macht es besonders gefährlich. Es gibt zwar auch andere Influenza Typen welche sich ausserhalb der üblichen Jahreszeiten auszubreiten vermögen, diese sind jedoch normalerweise weniger aggressiv.
Tatsächlich bedeutete die Rekonstruktion der Spanischen Grippe im Labor, dass bei einer Freisetzung des Virus Weltweit bis zu 150 Millionen Opfertote (David Nabarro) entstehen könnten. Der derzeit eher harmlose Verlauf der Schweinegrippe ist nicht unbedingt beruhigend, denn die “Spanische Grippe” verlief damals erst ab der ‘zweiten Welle’ äusserst aggressiv, um sich danach wieder in weiteren Wellen abzuschwächen. Besonders anfällig für das Virus zeigten sich damals Indogene Völker, etwa Eskimos und Indianer, aber auch die Ur-Bewohner Neuseelands und des Pazifik. Sehr ausgeprägt (bis Heute in unbekannter Höhe) verlief die Krankheit in Gebieten der dritten Welt. Mangelernährung erhöhte die Wahrscheinlichkeit in der Folge der Krankheit an Lungenentzündung (Bakterienefall) zu sterben.
Die Schweiz war übrigens von der Spanischen Grippe damals besonders stark betroffen, Zum Höhepunkt der „Herbstwelle“ schätzten die preussischen und die Schweizer Gesundheitsbehörden, dass zwei von drei Bürgern erkrankt waren.
Somit wäre es wohl denkbar, dass die der Spanischen Grippe ähnliche Virusinfektion, sich im Herbst 2009 in Deutschland und der Schweiz zur Pandemie ausweiten könnte. Es wäre analog zur spanischen Grippe zu erwarten, dass die Agressivität dann am höchsten wäre.
Alleine die Heute gute medizinische Versorgung Westeuropas (Insbesonders bei Lungenentzündung wirksamer Medikamente) und die gute Ernährung der Bevölkerung lässt doch hoffen, dass der Verlauf diesmal weniger tödlich ablaufen wird. Was die dritte Welt anbetrifft, so ist hier schlimmeres zu befürchten.
Ob die Rekonstruktion des Spanischen Virus im Labor nie hätte zugelassen werden dürfen, dies ist eine Frage der man sich stellen muss. Gemäss Murphys Gesetz, bei dem ein Unfall wahrscheinlich ist, müsste man dies verbieten. Auf der anderen Seite ist bei den Experimenten wiederum Wissen entstanden um Gegenmassnahmen zu treffen, etwa Methoden der Analyse und Medikamente.
Was nun?
Der Schweizer Narr empfiehlt dringend, zumindest den Versand von Viren, welche Millionen Menschen gefährden können, auf möglichst wenige Labore zu begrenzen. Noch besser wäre es, das Wissen erst freizugeben, wenn ein Verfahren nachgewiesen werden kann, mit dem es theoretisch möglich wäre eine Pandemie einzudämmen.
Nachtrag nach dem Erstellen des Artikels von Heute Nachmittag:
Die WHO hat die Schweinegrippe auf die höchste Alarmstufe gesetzt. Das will heissen, die WHO erachtet es nun als Tatsache dass dieses Virus zu einer Pandemie geworden ist. Sollte in der Schweiz (was zu erwarten ist) in einigen Tagen die lokale Stufe von bisher 5,2 auf 6 erhöht werden, so können Notstandsmassnahmen angeordnet werden. Solche Massnahmen können einschneidende Wirkung haben, zum Beispiel auf Schulen, geplante Feste und Versammlungen bis hin zum öffentlichen Verkehr mit tragen von Schutzmasken.
Die WHO wird die Öffentlichkeit ab 18 Uhr Heute Abend informieren.
Der Schweizer Narr empfielt daher, für den Bedarf von ca. 3 Wochen Lebensmittelvorräte zu kaufen, da es erforderlich sein könnte, dass ein Teil der Bevölkerung im Extremfall zu Hause verbleiben muss. Panik wäre allerdings fehl am Platz, denn noch deutet nichts darauf hin dass die Krankheit gefährlicher als eine saisonale Grippeepidemie würde. Zudem, es kann sein das man noch besser jetzt angesteckt wird als erst im Herbst, weil zu erwarten ist dass wie bei der Spanischen Grippe das Aggressionspotential des Virus ansteigt.
Hinzugefügt am 14.07.2009
Hinweise verdichten sich, dass es sich bei der Schweinegrippe um einen bestimmten Stamm der Spanischen Grippe handelt.
Hinzugefügt am 04.08.2008
Schweinegrippe erreicht Mekka




Gepostet um Mitternacht!
Irgendwo an einem Abend in China. Deng Shiao Ping diskutiert mit Freunden über die Probleme Chinas gegenüber dem Westen und im Speziellen, zu den USA und dem Kapitalismus.
Der Schweizer Narr kürzt die gesamten mehrtägigen Diskussionen auf einige Zeilen ab und erwähnt lediglich, dass jene Diskussion die an diesem wunderschönen Abend begonnen hat, weitreichende Folgen für die Menschheit in Gegenwart und Zukunft haben wird.
Der Schweizer Narr verwendet, wie seit jeher bei solchen Menschen seiner Zunft üblich, die Kristallkugel-Vision.
Das will heissen, der Beobachter tut so als würde ihm eine verborgene Realität durch eine Kristallkugel offenbart.
Aus langen Zeiträumen, in welcher sich etwas verborgenes entwickelt, macht die Kristallkugel ein paar Augenblicke, welche so von meinen Lesern leichter verstanden werden können.
Ich beginne:
Ich sehe eine Pyramide in Ägypten, gebaut für den Pharao. Der kleine Chinese, ein Berater Deng’s und Soziologe, wirft dieses Bild in den Raum. Der kleine Chinese fragte Deng, was taten die umliegenden Völker, wenn sie sich aus dem Schatten des grossen Pharao erheben wollten? Deng blickt ratlos…

Der Kleine kichert leise und spricht: Lange fand niemand die Medizin, das Reich des Pharao in seiner Kraft zu brechen. Es geschah schliesslich durch die Erkenntnis, dass die Macht Ägyptens aus Vertrauen an einen Glauben entsprang, welcher über die Schrift im ganzen Land verbreitet wurde. Der Glaube wurde durch Priester genährt, womit jeder Bürger Ägyptens aufgefordert wurde einen Teil seiner Arbeitsleistung dem Pharao zu opfern. Dem Glauben wurde Sichtbarkeit verliehen, indem “überschüssige Arbeitskraft” stets dafür eingesetzt wurde zuerst die grossen Pyramiden zu bauen und danach die Paläste des Pharao und die Tempel der Priester. Kein Ägypter war daher ohne Arbeit, alle verrichteten ihr Leben in einem Kreislauf des Glaubens an die Macht ihres Menschengottes.

Deng räuspert dazwischen: Das war damals wichtiger als Gold, Glauben?

Der Kleine flüstert fast: Das ist es noch immer. Er nestelt in seiner Hosentasche und holt daraus eine $-Note hervor. Da ist sie….die Pyramide. Deng runzelt die Stirn. Ehrfürchtig hält der Kleine seine Finger auf die grüne Pyramide und sagt: Das ist der Glaube, wir benötigen eine gelbe Pyramide, eine Chinesische. Es ist eben so, die Kapitalisten haben bemerkt ( es geschieht aber eher unbewusst), dass der Glaube an das Kapital …die Pyramide.. wichtiger ist als Gold oder Arbeit, um Macht zu erhalten. Aus diesem Grund wurde Geld vom Goldgegenwert losgelöst, das ist wie im alten Ägypten, die Wertpapierbörsen entsprechen den Tempeln der Priester für welche Menschen hinkommen um einen Teil ihrer Arbeitskraft hinzugeben. Die Menschen erhalten als Gegenwert den Glauben, in Zukunft davon zu profitieren.
Um den Glauben anzuheizen, wurde die Geldschöpfung aus dem Nichts geschaffen. Dies ist die grüne Pyramide, welche von allen Kapitalisten angebetet und selbst in der Nacht angerufen wird, lächelt der kleine Chinese.
Deng springt auf: Ist es nicht die Arbeit und Intelligenz der Westler, die ihnen den Vorsprung verschafft?
Nein, sagte der kleine Chinese, es ist die Masse der Betenden, die ihnen zur Macht verhilft. Wir Chinesen arbeiten viel mehr als die Westler, wir Chinesen sind Geduldiger und organisierter, aber das hilft nichts, wir benötigen die gelbe Pyramide.

Und jetzt geschieht etwas, das ewig im Gedächtnis haften bleibt, wenn man die Bedeutung zu erkennen vermag. Der grösste Mathematiker Chinas, befreundet mit dem kleinen Chinesen erhebt sich bescheiden vorgeneigt von seinem Stuhl. Keiner kennt genau sein Alter, aber alle wissen es, seiner Logik kann keiner das Wasser reichen. Der Mann ist zudem ein Experte in den Schriften Karl Marx, dessen Formulierungen er auf den neusten Stand gebracht haben mochte. Aber wer weiss das schon, denn niemand hat diesen Mann je zu widerlegen versucht.

Nach einem kleinen Knicks zu Deng und dann zum Kleinen, erhebt er das Wort:
Solche Pyramiden wie diese Grüne virtuelle, sie hat die Eigenschaft Einzig zu sein, genauso wie Glaube unteilbar Monotheistisch ist im Westen, so ist er aber für uns Chinesen bisher unverständlich geblieben, weil wir kollektiv denken.
Es bleibt festzuhalten, es wird immer nur eine einzige Pyramide geben die das Zentrum bildet, nachdem sich die Macht über die ganze Welt ausgebreitet hat.
Karl Marx erlaubt keinen zwei Geldmarktsystemen zu überleben, es bleibt stets und immer nur eine zum Schluss übrig. Der Glaube einer grossen Masse an das Geld ist das Wichtigste, und diese Masse der Glaubenswilligen ist auf der Welt in Wallstreet konzentriert. Die grösste Glaubensblase frisst stets die kleinere, das kann von uns nicht rückgängig gemacht werden.
Wir müssen also unser Milliardenvolk auf diesen Glauben ausrichten und ihm folgen, diesen Priestern der grünen Pyramide dienen.
Deng sprang histerisch vom Stuhl auf: Das ist Verrat!
Der Kleine fuchtelt dazwischen: Deng! Es ist noch nicht beendet, diese Untersuchung.
Der Mathematiker fuhr trotz der Anwesenheit des grossen Deng Siao Ping überhaupt nicht irritiert fort:
Wir müssen die grössere Arbeit verrichten für diese Pyramide als der Westen, dann erhalten wir die Macht über die Pyramide, und können sie Gelb färben. Wir müssen alle unsere Produktionskapazitäten einsetzen um soviel Arbeit wie möglich für diese Pyramide zu verrichten. Wir sammeln dann als Gegenwert so viele grünen Scheine wie möglich (diese Scheine sind in Wirklichkeit nur ein Glaubenswert) .
Wir müssen als unsere gesamte Arbeit in den Dienst stellen, soviel Arbeit wie möglich für die Pyramide zu verrichten und so billig wie möglich hinzugeben, wohl wissend dass wir im Gegenzug Glauben anhäufen, also etwa den Glauben an die USA in Form von Staatsanleihen.

Deng braust auf und es röchelt beinahe aus seinem Mund. Jetzt verstehe ich, und danach vernichten wir diesen Glauben mit einem Faustschlag, indem wir den gesammten Glauben in Form dieser Papiere auf den Markt werfen!
Der Mathematiker und der Kleine lächt sanft. Letzterer erhebt die Stimme: Fast so Deng!
Und der Mathematiker fährt fort: Wir müssen warten, Jahrelang, niemand darf bemerken was wir vor haben, weil sonst die Gläubigen sich schützend vor die Pyramide stellen. Es muss so erscheinen, als sei unsere Vernichtung ganz im Sinne der Priesterschaft, so dass sie sich der gelben Pyramide zuwenden und die Menschen dieser gelben zu glauben beginnen. Der Glaube muss so sanft zu uns transportiert werden, aber mit Nachdruck.
Deng reisst seinen Stuhl um und kreist im Raum, draussen die Sonne und am Horizont sichtbar der Yangtse Fluss.
Was bring das uns wenn wir die Pyramide bei uns haben, was ist mit der Macht die uns dann genauso erstickt wie der Pharao in seiner Mumienhülle?
Der Kleine und der Mathematiker blicken ratlos zu Deng und in dessen rot gewordenes Gesicht.
Deng beginnt sich zu beruhigen. Wenigstens etwas, murmelt er sodann, aber diese Pyramide will ich nicht! Ich werde sie ins Grab des alten Kaisers stürzen. Diese Zeit der Aristokratie und der Diktatur der Milliardäre ist nichts für uns Chinesen….
Die Kristallkugel flimmert, die Scene wird unscharf, denn je naher sie in die Gegenwart blickt, desto milchiger der Durchblick.
Zuletzt erblicke ich kurz in die Gegenwart. Die Regierung Chinas rekrutiert tausende Funktionäre, sie sollen eingesetzt werden um Massenproteste zu verhindern, der Glaube an den Kapitalismus hat sich im Land festgenistet, die lange Vorbereitungszeit für die Massen für den ‘grossen Wandel’, hin zur neuen gelben Pyramide, wird zum Spiessrutenlaufen mit der Zeit.
Der greise Mathematiker hat Deng noch gewarnt, aber ein Verrat war genug, da dringt das mahnende Wort des in der Geschichte noch unbekannten Giganten nicht mehr durch in die Neuzeit. In der Kristallkugel höre ich noch seine Worte: Deng, es ist die Demokratie, diese Art moderner Hieroglyphen welche diesen Glauben festigt, ohne diese Entwicklung in China wird die gelbe Pyramide die grüne nicht ersetzen.
Deng: Das habe ich auch nicht vor!

Der Schweizer Narr denkt: Inzwischen gab es auch im Westen weniger Zeit für Demokratie. Gegenüber Chinas Menschenrechtsverletzungen gibt es zudem merkwürdig wenig Äusserungen westlicher Politiker, seit man über eine vereinte Global Governance nachdenkt.



More Options ...
Categories
Tag Cloud
Blog RSS
Comments RSS


Void « Default
Life
Earth
Wind
Water
Fire
Light 