31 Dez 2008 @ 6:53 PM 
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Staatlich subventionierter Betrug, sehen Sie selbst…

Finanzkrise – Banken frisieren Bilanzen

Da lacht das Herz unseres eigenen Advokaten des Teufels. Es ist tatsächlich so, die Banker zahlen sich Heute einen Teil des Lohnes über den gestatteten Bilanzbetrug aus. Ein weiterer Teil wird über die Ersparnis bei der Versteuerung gemacht, denn dort verrechnen die Banken dann den realen viel niedrigeren Wert. Somit kommt derzeit ein Teil der Löhne der Bankangestellten indirekt aus den Staatskassen. 

Für die Chefmanager ist damit der Sozialismus für Reiche angebrochen.

Zum neuen Jahr wünscht der Schweizer Narr den David herbei, der dem Goliath den Kopf abschlägt.

In der Schweiz ist man bekanntlich bei der Bilanzfälschung ( auch Rettungspaket genannt) bei der UBS ebenso heftig aktv:

UBS: Risikopositionen werden durch Transaktion mit SNB aus Bilanz entfernt

 

 

Wenn Sie noch immer Lust auf das Thema Finanzplätze haben, dann könnten Sie vielleicht diesen Abgesang auf das Schweizer Bankensystem lesen. Ob das Geldverdienen durch organisierten Betrug in Zukunft so noch möglich sein wird, das wird sich vielleicht schon nächstes Jahr entpuppen. Wenn unseriöse Praktiken zutage getreten sind, stehen kaum Sanktionsmechanismen zur Verfügung. Dies gilt in Bezug auf «Basel II». Dieses Regelwerk baut darauf, dass Banken mit korrekten Risikogewichten arbeiten und Risikopositionen mit genug Eigenkapital unterlegen. Sanktionen gegen «Sünder» sind nirgendwo vorgesehen.  Auch mit der Einführung des Leverage Ratio Systems (4. Dezember 2008) in der Schweiz bleibt die Kontrolle über die Finanz weitgehend in der Hand der Konzerne und bei Kunden durch den Effektenhändler.

Eine systematische Überwachung der Kunden im Effektenhandel ist nach wie vor nicht vorgesehen

Bestehen offensichtliche Anzeichen, dass Effektengeschäfte für Kunden mit den Anforderungen der Ziff. III. bis V. nicht zu vereinbaren sind, haben Effektenhändler die Hintergründe abzuklären und sich gegebenenfalls der Mitwirkung am Effektengeschäft des Kunden zu enthalten; eine systematische Überwachung und Abklärung ist nicht verlangt.“

Im Prinzip sind die Gesetze so beschaffen, dass die Banken schalten und walten können wie sie wollen, ein Schlupfloch (FINMA-RS 08/24 Überwachung und interne Kontrolle Banken) steht praktisch für jede Überwachungsmethode bereit.

 31 Dez 2008 @ 7:18 AM 
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Wie viele andere Seiten auch, so wagt der Schweizer Narr einen Ausblick in die Wirtschaft des Jahres 2009.

Übrigens braucht man nicht ein Pessimist zu sein wenn man versucht Realismus über die Auswertung von Daten zu betreiben. Der Schweizer Narr ist positiv auf das nächste Jahr ausgerichtet, allerdings unabhängig der wirtschaftlichen Entwicklung, für die sich anhand der Entwicklung des US Consumer Confindence Index und des Schweizer UBS- Konsumindikator sehr schwierige Zeiten ankündigen.

Der US Consumer Confidence Index fiel im Dezember auf 38 Punkte, das ist ein Allzeittief seit Erhebung der Daten im Jahr 1969!  Am 30. Dezember publizierte die UBS die neusten Zahlen des Konsum Indikators. Demzufolge ist dieser Indikator im November von 1,32 auf 0,96 gesunken, dem tiefsten Wert seit über dreieinhalb Jahren. Die UBS rechnet nun für 2009 noch mit einem Plus von 0,5%.

Doch der Schweizer Narr ermittelte anhand der vorliegenden Vergleiche zwischen dem US- Index des Verbrauchervertrauens (Dezember) des Conference Board und den bisherigen Zahlen der UBS bis Novermber 2008 doch andere Zahlen.

Die Grafik die ich hierzu erstellt habe ermittelt die Wahrscheinlichkeit für Juni 2009 auf -0,7%!

Die nach wie vor abwärts gerichtete Tendenz in den USA wird zwangsläufig, gemäss der langfristigen korespondierenden Entwicklung beider Märkte, den Index auch in der Schweiz nach unten drücken. Die Erfahrungen der letzten Monaten haben gezeigt, dass die Weltwirtschaft doch globalisierter reagiert als dies viele Analysten erwartet hatten. Weder China, Russland noch die aufstrebenden Märkte konnten sich den Ereignissen in den USA entziehen. Die Finanzkonzerne handeln Weltweit mit denselben Papieren, aber vor allem eben im gesamten Westen.

Die Konsumenten Index der Schweiz und der USA korespondieren mittelfristig gegeneinander, dies können sie an den Vergleichskurven der Indizies gut erkennen. Nun gab es im Jahr 2008 doch eine Verzögerung, bis die Indizies in der Schweiz auf die Ereignisse in den USA reagierten. Es gibt jedoch keinerlei Gründe um anzunehmen dass der Abwärtstrend schlussendlich nicht in dieselbe Abwärtsspirale wie in den USA gelangt.

Die gut ausgelastete Schweizer Exportwirtschaft und der vorgängig etwas gestiegende Zufluss von Kapital in die Schweiz erklärt die Verzögerung genügend.  Da auch der Hauptabnehmer von Schweizer Exportprodukten, nämlich Deutschland, einen grossen Abrutscher im IFO- Geschäftsklimaindex erfahren musste, so wird zwangsläufig kaum eine andere Tendenz als in der Grafik oben möglich werden.

Um die Situation für die Schweiz zu retten, da müsste doch einer schnelle Umkehr in den USA und damit einhergehend in Deutschland stattfinden. Nichts jedoch deutet in eine solche Richtung.

Da dieser UBS Konsum Indikator für ca. 61% des BIP der Schweiz ausmacht, so folgert der Schweizer Narr, es wird höchst wahrscheinlich eine sehr turbulente Zeit werden nächstes Jahr. Im Weiteren wird erkannt, dass die Voraussagen der Institute offenbar viel zu rosig erscheinen, man könnte sogar denken, es wird positiv zu manipulieren versucht.

Die UBS Voraussagen erscheinen, so muss man es sagen, als nette Illusion, vermutlich ein Versuch um die Krise nicht schärfer zu machen als sie bereits ist.

Doch solche geschönten Voraussagen sind auch gefährlich, nämlich dann wenn sie tatsächlich vollkommen daneben liegen. Das Vertrauen in die Institute geht dabei verloren und der Effekt ist schlussendlich noch schlimmer als die Botschaft  mit Realismus nach unten zu übermitteln.

Die Politik müsste ja auf solche grossen Gefahren für die Schweiz rechtzeitig reagieren können, was jedoch bei FDP Bundesrat Rudolf Merz und der CVP Bundesrätin Doris Leuthard nach bisheriger Erfahrung mehr als Unwahrscheinlich ist. Die Konsequenz aus der Unfähigkeit oder Unwilligkeit von Regierung und Parlament, den Tatsachen ins Auge zu blicken bedeutet eine Zunahme der Bedrohungslage für den Schweizer Bürger.

Wenn die Schweizer nächstes Jahr die Falltiefe begreifen müssen, dann werden sie Vertrauen in die Regierung einbüssen, was wiederum zu vermehrtem sparen und weiterer Verschärfung der Situation bedeutet. Die voraussichtliche Auszahlung der ca. 600 sFr. zuviel verrechneter Staatssteuern pro Person wird absolut wirkungslos verpuffen, denn das Geld wird voraussichtlich umgehend als Sicherheit genutzt werden wollen.

Die Vorstellung das wir nicht in eine Depression gleiten werden, die erachtet der Schweizer Narr als höchst spekulativ. Die schlechte Erkennbarkeit von notleidenden Schweizern war bereits bisher ein Grund, warum die extreme Zunahme von sogenannten working poor von der Politik ignoriert wurde.

Die Abfederung durch Sozialhilfe über den Staat verhinderte bisher den Ausbruch von Unruhen. Wenn aber noch tausende von Arbeitslosen an der Staatskasse hängen müssen in Zukunft, dann wird der sonst bereits kritische soziale Zustand in der Schweiz, auf einen Schlag ins Bewusstsein der Menschen gelangen.

Die Bedrohung der BVG Kassen wird voraussichtlich zu einem wichtigen Thema im Jahre 2009 werden. Der Schweizer Narr erwartet empfindliche Einbussen für Rentner und Versicherte.

Die USA wird nächstes Jahr eine neue Regierung erhalten. Der Schweizer Narr ist der Ansicht dass dieses Team um Barack Obama alles tun wird um die Weltwirtschaftskrise zu beenden. Doch ist diese Aufgabe nicht nur schwierig, sie birgt auch Gefahren für Obama selbst. 

Das Jahr 2009 wird für den Fortbestand der Menschheit und die globale Wirtschaft vermutlich eine historische Dimension erhalten, bedenken Sie dass diese Wirtschaftskrise vor allem für jene Menschen, denen es in der Welt bereits jetzt schlecht ergeht, weitere Gefahren bereit halten wird, Hunger, Armut und Unterversorgung mit Medizin, Wasser und Energie. 

Der Schweizer Narr wünscht euch Allen aber denoch einen guten Rutsch ins neue Jahr und bedankt sich für alle die sich Zeit genommen haben in diesen meinen Seiten zu lesen.

 31 Dez 2008 @ 3:38 AM 
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Die SVP Raben-Paranoia

Die SVP Raben-Paranoia (klicken zum vergrössern)

Die Schweizer Voll Paranoia Partei, da hat sich der Schweizer Narr köstlich amüsieren müssen über die neue infantile Rabenpropaganda der SVP.

Es ist durchaus möglich dass die SchweizerInnen sich von dieser Hetze gegen die ausländischen ‘pickenden schwarze Euro-Raben’ verleiten lassen, im Februar Nein zur erweiterten Personenfreizügigkeit zu sagen. Studiert man die entsprechende verbale Wahlpropaganda dazu, da müssen sich die Narren schütteln dass die Glocken klirren.

Was stehen denn da für Slogan’s?

  • Nein zu mehr Arbeitslosigkeit
  • Nein zu tieferen Löhnen
  • Nein zur leeren Arbeitslosenkasse
  • Nein zu ruinierten Sozialwerken
  • Nein zu mehr Kriminalität
  • Nein zur Päckli-Politik
  • Nein zur EU-Erpressung

Es ist wirklich zum krummlachen, dass man nachweislich sämtliche Slogan gegen die SVP selbst verwenden kann. Die SVP hat sich gegen den Schutz von Arbeitlosen eingesetzt, sie war stets gegen Lohnerhöhungen, die SVP hat verhindert die Arbeitslosenkasse in guten Zeiten durch mehr Lohnprozente und Arbeitgeberleistungen zu festigen, die SVP stimmt in Abstimmungen im Parlament immer gegen die Sozialwerke, die SVP setzte sich für die Wiedereinführung des Sasonier Status und daher für mehr Kriminalität ein, die SVP will die EU jetzt durch die Ablehnung der Personenfreizügigkeit zur Duldung der Schweizer Körnchenpicker-Mentalität erpressen.  

Die SVP leidet unter paranoider Schizophrenie, was die Wahlwerbeexponenten eigentlich zu Kunden der Invalidenversicherung machen müsste.

Die SVP wollte AHV-Vermögen in Aktien anlegen,  Für die SVP sind Arbeitslose faul, sie ist für Steuersenkungen und Erbschaftssteuern, sie will degressive Steuern aushebeln, sie wollte die Saisoniers wieder einführen, was Nieriglöhne verursacht hätte, Blochers Tochter hatte in der EMS Chemie die Arbeitszeiten 2005 auf 43 Std. erhöht ohne Lohnausgleich und bezahlte Managern dagegen höhere Boni.

Die SVP sträubt sich gegen die Sanierung der AHV Kassen über die Mehrwertsteuer, die SVP greift die Invalidenversicherung seit Jahren an, ohne sich aber auch nur am Rande um Gesundheit am Arbeitsplatz zu kümmern, oder vorzeitige Pensionierung von Schwerarbeitern. Die SVP Mitglieder in der Finanzkommission von Ständerat und Regierung waren die schlimmsten Lobbysten der Hochfinanz, zusammen mit der FDP.

Das zeigte sich bei der Behandlung des UBS Rettungspaketes letzmals wiederholt. In der Öffentlichkeit zelebriert die SVP diese Schizoprenie als Bonus Kritikerin, um dann aber bei Abstimmungen klammheimlich diese Boni wieder zu ermöglichen. Die seit Jahren betriebene Ausländerhetze via solchen Wahlwerbeplakaten ruft Völkerrechtler auf den Plan und erzeugt ein miserables Klima zwischen den Parteien. Nicht zuletzt provoziert solche Werbung  die Gegnerschaft im Ausland zur Schweizer Steuerpolitik.

Die SVP wendete sich gegen nachhaltige Oekologie, was nun als Nachteil sichtbar wird. Blocher hat auch jahrelang die Apartheidpolitik Südafrikas unterstützt, was darauf hinweist wo seine Präferenzen auch in der Schweiz liegen. Letztlich dient die Abkapselung von der EU dem erweiterten Lohndumping in der Schweiz und das Ausbleiben von Zuwandereren drückt die Leistungsmöglichkeiten von Pensionskassen und wirkt Steuererhöhend, denn Ausländer haben bisher grosse Anteile am Erhalt von Sozialwerken und der Staatskasse getragen. 

So wie die Personenfreizügigkeit einmal hüst und hott Ja und dann auf Nein umgeschaltet wurde, so ist auch die gesamte Politik der SVP durchgehend Zweischneidig. Während sie für den Erhalt von hohen Löhnen plädiert, errichten sie in Parlamentsabstimmungen eine Front gegen die Gewerkschaften, sie sind gegen Kriminalität, haben aber Anteil daran dass die Stimmung zwischen Schweizern und Ausländern frostiger wird.

Bei Bestrebungen um gegen kriminelle Autoraser vorzugehen sprechen sie hingegen von Hetze gegen Autofahrer. Es kommt bei der SVP sehr darauf an WER kriminell ist, Ausländer sollen vor allem hart bestraft werden, dann gleich am besten im familiären Kollektiv ausgewiesen. Die Kommission für soziale Sciherheit und Gesundheit mit SVP/FDP Mehrheiten stimmte der Herabsetzung des Mindestumwandlungssatzes für die BVG zu. Dies nicht erst wie vor Kurzem, sondern auch zu Zeiten der Hochkonjunktur am 04.05.07. Vor Kurzem bedeutete die Entscheidung ca. 50000 sFr. weniger Einkommen pro Rentenlebenszeit einer Versicherten.

Der Schweizer Narr kann sich nicht daran erinnern, dass er jemals in der Debka Geschäftsdatenbank des Bundes oder in politischen Wahlstudien einen Hinweis daurauf gefunden hätte, dass SVP Mitglieder oder solche der FDP sich für Arbeitnehmer einsetzen würden. Der Link ist auch ein Beleg für die zunehmende Radikalisierung der SVP, die wohl am liebsten den Militär- und Polizeistaat einführen würde. Mit Ueli Maurer habe sie sich nun ja dazu im Bereich der ‘Landesverteidigung’ günstig positioniert.

Die vergangene Hochkunjunktur hatte nur einen Gewinner, nämlich die Reichen. SVP und FDP setzten sich am 18 März 2008 auch in der AHV Debatte durch, das Renntenalter für Frauen wurde angehoben und es gab keine Erleichterungen bei Frühpensionierung. Angeblich würde dies zur Entlastung der AHV Kassen führen, in Wirklichkeit führte es zu mehr working poor ArbeitnehmerInnen. So jedenfalls zeigt dies eine kürzlich erschienene Studie.

Infantil-paranoide Wahhlpropaganda der SVP

Infantil-paranoide Wahlpropaganda der SVP

Nur wer jahrelang die Politik der Parteien verfolgt hat, der kann erkennen welches Spiel die SVP getrieben hatte, und vielfach folgte sogar das Volk bei Wahlen nach, weil Stuern unbleibt sind.

Überschlagsmässig kann man sagen, es wurde auf das Zockerspielchen an den Börsen gesetzt und darauf dass die ständig neue Generierung von Reichen über die Kreditblase auch die Kleinen etwas abbekommen würden.

Tatsächlich war aber gerade in den heissesten Phasen der Konjunktur die Umverteilungsmaschinerie von Unten nach Oben besonders am durchfahren. Sowohl von Ratiionalisierung als auch an neuen Technologien zur Produktion und Exportausdehnung hatte das Volk praktisch kaum etwas davon und für die Medizin musste ja bekanntlich mehr bezahlt werden.

Der Aufschwung von IKEA symbolisiert für den Schweizer Narr gut den Niedergang der Mittelschicht. Die SVP nahm dabei zusammen mit der FDP die Schlüsselposition zur Ausplünderung des Volkes ein. Charakteristisch ist es dass sich FDP Regierungsexponenten und solche der SVP gegenseitig mit Duce oder Diktator beschimpfen. Tatsächlich gibt es solche in der Schweiz (noch) nicht, aber eine Menge von Dummköpfen welche doch beinahe daselbe bewirken, zumindest was die Eigenschaft von Despoten ist um Paranoia und Missgunst unter dem Volk zu verbeiten und ein Hauch 1932er Riefenstahl -Klima.

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Categories: Gesellschaft, Schweiz
Posted By: sCHwizzer Narr
Last Edit: 09 Feb 2009 @ 07 10 PM

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