18 Sep 2008 @ 1:50 AM 
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Dies ist der Schweizer Bundesrat Samuel Schmid. Er ist (12.11.08 war) der Türsteher des Eidgenössischen Militärdepartement.

Der Narr meint, jeder Franken ist zuviel.  Wenn man das Militärdepartement schon erhalten will, dann sorgt wenigstens dafür dass die Schweiz eine ordentliche Diktatur erhält.  Die Schweizer SVP will dessen Rüstungsvorlage wegen Führungsmangel sistieren. Da hat die SVP sicher recht, erst unter einem Blocher würde das Wesen dieses Dempartements und die Ausgaben für Militärisches Gerät wieder Sinn machen. Das wahre Wesen dieses Amtes ist gegen innen gerichtet, so müsste Blochers Bruder nicht mehr alleine mit dem Sackmesser bewaffnet vor das ’süsse Gift’ des Sozialismus treten.

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Categories: Bundeshaus
Posted By: sCHwizzer Narr
Last Edit: 09 Feb 2009 @ 03 10 AM

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 16 Sep 2008 @ 5:19 AM 
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Zitate und Kommentar über einen Beitrag von Bundesrat Moritz Leuenberger auf dessen Weblog

“Kann denn einer Idee oder einem Aufruf jede Glaubwürdigkeit schon nur deshalb abgesprochen werden, weil sein Urheber als Mensch eben auch in die globale Abhängigkeit verstrickt ist? Dürfte also, wer selber Auto fährt, gar nicht mehr die Reduktion des Autoverkehrs empfehlen? Und darf das Bemühen, einen eigenen kleinen Beitrag an eine Welt, wie wir sie uns vorstellen, nur deshalb lächerlich gemacht werden, weil er so klein ist?

Ich habe noch im Ohr, wie einem fünfjährigen Buben, der sein Taschengeld für Elefanten in der Serengeti spenden wollte, vorgerechnet wurde, so wenig Geld nütze gar nichts, die Überweisungsspesen seien grösser als der Betrag, und wie dem Kind so jeder Mut genommen wurde, selber etwas Sinnvolles für die Welt zu tun.”

Über diesen Beitrag hätte wohl Rousseau nur trocken gekichert.

Der Narr meint dazu, man saufe Wein und predige die Nüchternheit. Man erhalte Illusionen um die Menschen ihrer Erkenntnis zu berauben.

Dieser Beitrag erscheint dem Narren als Anleitung zum Raubrittertum, zur Vernebelung von Wahrheit, um die Ausbeutung über die Geringen fortzuführen.

(Übrigens sind diese moralischen Betrachtungen Standard in fast jeder Schweizer Bürgerstube, es fragt sich daher weshalb Bundesrat Leuenberger hier wiederholt was Schweizer üblicherweise auch ohne ihn moralisieren.)

Der Narr würde natürlich keineswegs empfehlen dem kleinen Jungen die Wahrheit zu sagen, keineswegs würde er dem Jungen sagen dieses Geld lieber für sich zu behalten, zuerst die Basis erarbeiten um tatsächlich real helfen zu können.

Der Narr empfielt folgendes Verhalten gegenüber dem Jungen:

Sagen Sie ihm dass Sie das Geld verdoppeln würden und danach einbezahlen werden. Der Junge wäre dann glücklich und würde in der Vorstellung gelassen etwas Gutes getan zu haben. Danach stecken Sie dessen Geld ein und kaufen sich damit die neuste Ausgabe des Narrenspiegels. Schon haben beide in ihrem Selbstwertgefühl “profitiert”.

Was die Aussage der angeblich gebeutelten in die Golbalisierung verstrickten Autofahrer anbetrifft die für die Reduktion des Autoverkehrs votieren…

Der Narr meint dazu: Halten Sie entweder den Kopf unter die eigene Guillotine, oder dann kaufen Sie wie Arnold Schwarzenegger einen Hummer und predigen Sie für die Entwicklung sparsamer Motoren (die Sie selbst natürlich nie nutzen werden). Treten Sie als namhafter Übermensch im Kampf gegen den Nihilimus gegen alle Miesmacher und Pessimisten auf, ebnen Sie den Weg um allen Selbstbetrügern und Zwangsoptimisten ein guter Führer zu sein.

Die Empfehlung des Narren: Betonen Sie laut und deutlich dass alle die trotzdem rücksichtslos von der Globalisierung profitieren durchaus über eine Zustimmung für den Öffentlichen Verkehr die Menschen zum Umstieg auf die Schiene bewegen. Damit wären dann die Strassen frei für Übermenschen, welche die Strassen wirklich brauchen. 

Der Narr meint: Sagen Sie es ihm nicht weiter….. Bundesrat Moritz Leuenberger darf nicht wissen das er mit seiner Aussage alle jenen Menschen verprellt, die tatsächlich selbst ein persönliches Opfer vollbringen und auf ihr Auto bereits ohne Gegenleistung des Bundes verzichtet haben. Sagen Sie ihm ausserdem nicht, dass der kleine Sohn sich von ihm auf den Arm genommen fühlt und über dessen Blogbeitrag in der Schule petzen werde.

Der Narr gibt einen philosophischen Hinweis:

Lesen Sie das Machwerk Zarathustra von Friedrich Nitzsche und studieren Sie dessen Einführung zum Übermenschen.

_________________

Als Zarathustra in die nächste Stadt kam, die an den Wäldern liegt, fand er daselbst viel Volk versammelt auf dem Markte; denn es war verheißen worden, dass man einen Seiltänzer sehen solle. Und Zarathustra sprach also zum Volke.

Ich lehre euch den Übermenschen.

Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll.

Was habt ihr getan, ihn zu überwinden?
Alle Wesen bisher schufen etwas über sich hinaus: und ihr wollt die Ebbe dieser Flut sein und lieber zum Tiere zurückgehen, als den Menschen überwinden?

Was ist ein Affe für den Menschen? Ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham. Und eben das soll der Mensch für den Übermenschen sein: ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham.

_______________________

Wenn man von höchsten Sphären niederblickt und als Übermensch auf die Erde niederblickt, so erscheint Aufklärung als Nihilimus.  Um dies zu verstehen, lese man gemeinsam die Literatur La Mettries und Marquis des Sade. Insebsondere sei auf die Verwechslung La Mettries mit einem schändlichen Nihilisten hervorzuheben, der sich in neuerer Forschung durch Walser allerdings eher als “als sympathischer Anwalt der Natur, der Sinne und der Einbildungskraft, als Erfahrungstheoretiker, als sanftmütiger Atheist”, in Erziehungsfragen als ein Vorläufer von Rousseau” darstelle.

Ja sicher, die Befreiung vom Über-Ich gelingt selten, am besten man beginnt Kindern, Erwachsenen und Narren die Wahrheit zu sagen und dem Westlichen Ausbeuter der natürlichen Ressourcen des Planeten nicht zu erklären dass er die Welt durch einen Fünffränkler zu retten vermöge, allem gekünstelten Optimismus zum trotz.

Wie der Sohn, so der spätere Vater. Dank der Biologie des Menschlichen Verhaltens, werden Verhaltensmuster die der Mensch als Kind erlernt, in die späteren Lebensabschnitte übernommen. Aus diesem Grund ist zu beobachten dass der in Reichtum aufwachsende Mensch den Selbstbetrug auch als Erwachsener fortführt, mit einem Fünffränkler die Erde retten zu können. Dazu brauche niemand das eigene Leben zu verändern.

Arnold Schwarzenegger fällt mit seinem eigenen Benzinbetriebenen Hummer deshalb nicht auf und erhält weiterhin vollste Unterstützung, da die meisten Wähler denselben Selbstbetrug vollziehen.

Der klinisch bedenkliche Zustand der US Wirtschaft ist nicht zuletzt deshalb entstanden, da die meisten Bürger in den Staaten am geichen Selbstbetrug partizipieren wie jene Politiker und Wirtschaftsführer welche lange Zeit das Schuldenmachen als ‘prosperität’ des Wachtums predigten.  

Der Narr empfielt daher auf keinen Fall über Gaubwürdigkeit in der Politik und in der Erziehung nachzudenken. Schwimmen Sie mit im Strom der Zwangsoptimisten, um so lange wie möglich am Glauben festzuhalten dass der Fünffränkler auch realen Nutzen zeitige.

So dürfen Sie sich ebenfalls als Übermensch über den Wolken bewegen und das Leben und Sterben im Dreck als grandioses Schöpfungsideal erleben.

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Categories: Allgemein, Gesellschaft
Posted By: sCHwizzer Narr
Last Edit: 18 Sep 2008 @ 02 52 AM

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 16 Sep 2008 @ 12:16 AM 
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Kein Narr der Welt würde es sich so erhoffen: Wenn seine Schwarzmalerei auf bereits vorverbrannte Erde niederregnet, erscheint die Vision des Narren wie der selbsterschaffene Dämon seiner bösen Zunge.

Dies ist der Grund warum Narren einst geköpft wurden, weil sie gleich den Hexen erscheinen, als das Böse schlechthin.

Doch den guten Narren kümmert der Zusammensturz der US Bankengebilde nicht. Schliesslich betrachten Narren solche Zeitgeschehnisse als unvermeidlich. Der gute Narr weiss, auf seine Stimme hören nur Minderheiten und eine handvoll geifriger Verschwörungstheoretiker.

Ein guter Narr versucht den Niedergang zu beschleunigen, weil dem Winter meistens auch wieder der Frühling folgt… je schneller desto besser für die Kleinen.

Daher, weil es so lustig ist, ein Tipp aus den Jahren der Weltwirtschaftskrise 1929.  Erhöht doch die Geldmenge noch weiter, es wird danach noch viel lustiger als jetzt bereits.

Versteckt die Geldmenge M3 noch besser vom Zugriff durch Analysten und belastet die Steuerzahler durch die Kosten welche die grössten Bankrotteure versursacht haben. Dreht weiter an der Privatisierungsschraube.  Errichtet einen neuen ‘New deal’, den Sozialismus für Reiche. 

Zerstört möglichst nachhaltig den “Sozialstaat”, und ersetzt ihn durch Börsenregulierungen in welchen der Spekukulations- Bubble gegen Erosion geschützt wird. Dies wird noch lustigere Spekulationen ermöglichen, die durch den Aufbau von Schulden gesichert werden sollte.

Schulden kann man schliesslich auch dadurch abbauen, indem man einige Kriege vom Zaun bricht und Andere dazu erwählt anstelle seiner selbst zu bezahlen.

Lustig wäre es auch gewisse Teile der eigenen Bevölkerung dazu auszuwählen, um die grössten Verluste auszugleichen, zum Beispiel Rentner und Invalide.

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Categories: Finanzen, Welt
Posted By: sCHwizzer Narr
Last Edit: 09 Feb 2009 @ 03 13 AM

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